Auf was solltet ihr achten?

  • Was gibt es zu beachten?

    Zu beachten gibt es jede Menge. Angefangen von den YouTube-Richtlinien und, wenn Ihr monetarisieren wollt, die AdSense Richtlinien. Ebenfalls als Let's Player ist es wichtig sich mit dem Urheberrecht auseinander zu setzen. YouTubes Urheberrecht-Richtlinien sind nur sehr allgemein gehalten, treffen aber voll und ganz zu.

    YouTube-Richtlinien und die wichtigsten Punkte:

    Generell gilt: YouTube ist ab 13 Lebensjahren. Darunter müssten wenn dann, Eure Eltern einen Kanal erstellen. Achtet ebenfalls darauf, dass Ihr wahrheitsgemäße Angaben macht.

    • Respektvolles Verhalten in der YouTube-Community: Damit ist gemeint, dass YouTube ein Missbrauch der Webseite vermeiden will
    • Spielregeln einhalten: Keine Videos von -Nacktheit oder pornografischen Inhalten, - schädliche oder gefährliche Inhalte, - gewalttätige oder grausame Inhalte, -Urheberrecht, -Hasserfüllte Inhalte, -Drohungen, -Spam, irreführende Metadaten und Betrug
    • Das YouTube-Meldesystem: Wenn euch Inhalte nicht gefallen könnt Ihr diese melden. Diese Videos werden dann von einem YouTube-Mitarbeiter überprüft.
    • Mitmachen und Spaß haben: Selbsterklärend

    Jetzt werdet Ihr sicherlich denken, ja Moment mal, Nacktheit und gewalttätige Inhalte sind doch auch in manchen Spielen enthalten. Richtig! Allerdings hat YouTube für Spiele und Software abgewandelte Richtlinien. Diese findet ihr hier. Kurzversion davon: Nacktheit solltet ihr zensieren = unkenntlich machen. Gewaltdarstellung (solange das Spiel weltweit nicht verboten ist) ist kein Problem.


    Ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, welches ich auch in gewissen Facebook-Gruppen beobachte. Das betteln um Abos oder Sub4Sub. Dieses wie auch das Hinweisen auf Klicks von Inhalten zählt u.a. zu Betrug. Daher achtet bitte darauf dass Ihr das nicht macht.


    Verstöße gegen die Richtlinien werden mit Kanalsperrungen/-löschungen geahndet. Dabei bekommt Ihr eine Mail von Google in der Ihr ein paar Tage Zeit habt, Euren Standpunkt dazu zu erläutern. Meiner Erfahrung nach, auch was ich von anderen gehört oder im Google Support Forum gelesen habe, stehen die Chancen der Sperrung/Löschung zu umgehen, sehr sehr gering.

    AdSense-Richtlinien und die wichtigsten Punkte:

    Die Erklärung wie folgt bezieht sich nicht auf eine Homepage mit Werbung via Google AdSense, sondern rein in YouTube. Alle Richtlinien, auch die für die Werbung auf der Homepage, könnt Ihr in der von mir oben verlinkten Richtlinien für AdSense nachlesen. Ich beschränke mich hier auf YouTube, da Let's Player das bevorzugt machen. Diese Richtlinien ähneln somit stark deren YouTubes.

    • Ungültige Klicks und Impressionen: Ihr dürft keine Mittel und Wege nutzen um die eigenen Anzeigen zu klicken oder klicken zu lassen. Egal ob manuell oder z.B. durch Bots.
    • Aufforderung zu Klicks: Fordert niemals irgendwen dazu auf, Eure Werbung auf YouTube anzuklicken

    Die Punkte sind eigentlich eindeutig. Kurz gesagt: Pusht nicht, egal wie!

    Bei deren Verstößen wird die Monetarisierungsoption eingestellt. Man hat zwar auch hier ein Recht sich zu erklären, wird aber wie bei YouTube kaum bis nichts bringen. Hier ist allerdings der Unterschied: Ihr könnt danach niemals mehr (ein Leben lang) ein AdSense Konto auf Euch laufend erstellen!

    YouTube-Urheberrecht-Richtlinien:

    Die oben genannte Verlinkung zu den Richtlinien wie auch der Titel sagt hier schon alles. Klar solltet Ihr nicht gegen die Urheberrechte verstoßen. Damit euch das nicht als Let's Player passiert, habe ich hier im Forum eine Liste zusammengestellt, in der Ihr auch seht welcher Publisher das Hochladen und Monetarisieren erlaubt mit der jeweiligen Quellenangabe.


    Bei Verstößen oder Auffälligkeiten können als Let's Player 2 Dinge passieren. Das harmlosere ist ein Claim. Das schlimmere ein Strike. Wie und was das ist etc. könnt ihr ebenfalls hier im Forum nachlesen. Schaut am besten dort nach.


    Falls Ihr noch Fragen haben solltet, schreibt mir in die Kommentare. Werde versuchen Euch da zu helfen. Beachtet auch hier wieder, dass dies keine Rechtsberatung ist.